Schwerlastregale 2 m breit für lange und sperrige Ware
Lange Kartons, breite Behälter und sperrige Teile brauchen Platz nach den Seiten. Das 2 Meter breite Schwerlastregal bietet genau das. Ein einziges Fach nimmt lange Ware auf, die im schmalen Regal über den Rand ragen würde. Gleichzeitig trägt es schweres Gut und wird ganz ohne Stapler von Hand bedient. So lagern Sie viel Volumen auf wenigen Stützen.
Das 2-m-Regal ist Teil unserer Schwerlastregale und die breite Schwester der 1-m-Variante. Es eignet sich für Lager, Werkstatt und Versand. Für leichtes Stückgut sind die Fachbodenregale günstiger, für palettierte Ware die Palettenregale. Den Gesamtüberblick bietet die Seite Regalsysteme.
Wofür eignet sich das 2-m-Regal?
Die große Breite spielt ihre Stärke aus, wenn Ware lang oder voluminös ist.
- lange Kartons, Leisten und sperrige Teile
- viele Behälter und Kisten nebeneinander
- Reifen, Profile und großvolumiges Lagergut
- Bereiche, in denen wenige Stützen gewünscht sind
Mit zwei Metern Spannweite legen Sie viel Ware auf eine Ebene, ohne mehrere Felder zu brauchen. Das spart Stützen und schafft eine durchgehende Fläche. Die Fachböden lassen sich im feinen Raster verstellen, sodass Sie hohe und niedrige Ware mischen können.
Maße und Traglast
Das 2-m-Regal ist auf Breite und Volumen ausgelegt.
- Breite rund 2000 mm je Feld
- Tiefen oft von 400 bis 800 mm
- Höhen meist von 2000 bis 3000 mm
- Fachlast je nach Profil und Verstärkung gestaffelt
Bei großer Breite zählt die Durchbiegung der Holme. Lange Holme tragen bei gleichem Profil etwas weniger als kurze, deshalb sind oft Mittelträger oder verstärkte Profile nötig. Die zulässige Fachlast steht auf dem Belastungsschild. Verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig und vermeiden Sie hohe Punktlasten in der Feldmitte.
2 m oder 1 m breit?
Die Breite bestimmt, wie viel Ware je Feld passt und wie viele Stützen Sie brauchen.
- Das 2-m-Regal nimmt lange, sperrige Ware auf und braucht weniger Stützen je Laufmeter.
- Das 1-m-Regal passt in enge Räume und trägt durch kurze Holme oft mehr je Boden.
Für lange Teile und viel Volumen ist das 2-m-Regal die wirtschaftlichere Wahl. Für enge Stellplätze oder sehr hohe Punktlasten ist das schmale Regal besser. In großen Lagern werden beide Breiten oft kombiniert, je nach Ware in der jeweiligen Zone.
Vorteile und Grenzen
Das 2-m-Schwerlastregal lagert viel Volumen auf wenigen Stützen.
- lange, sperrige Ware passt in ein Fach
- weniger Stützen je Laufmeter
- durchgehende Lagerfläche je Ebene
- Fachböden frei verstellbar
Grenzen liegen in der Fachlast und der Durchbiegung. Bei zwei Metern Spannweite trägt ein Boden bei gleichem Profil weniger als beim schmalen Regal, oder er braucht Verstärkung und Mittelträger. Hohe Punktlasten in der Feldmitte sind kritisch. Für sehr schwere Einzellasten auf kleinem Raum ist daher das 1-m-Regal oft besser geeignet.
Sicherheit und Prüfung
Stellen Sie das Regal lotrecht auf einen festen Boden und sichern Sie hohe Regale gegen Kippen. Verteilen Sie das Gewicht über die gesamte Breite und vermeiden Sie Punktlasten in der Mitte. Nutzen Sie bei Bedarf Mittelträger zur Verstärkung. Überschreiten Sie nie die Fachlast. Das Belastungsschild nach DIN EN 15635 ist Pflicht, und gewerbliche Regale prüft eine befähigte Person jährlich. Mehr dazu auf der Seite zur Regalprüfung. Passendes Zubehör finden Sie unter Lagerzubehör.
Tipps für die Praxis
Nutzen Sie die Breite für durchgehende Lagerflächen. Ein 2-m-Fach nimmt mehrere Behälter nebeneinander oder ein langes Teil am Stück auf. Wer viele gleichartige Kartons lagert, spart so Stützen und gewinnt eine übersichtliche Front. Planen Sie die Ebenenhöhen passend zur höchsten Ware.
Achten Sie bei schwerer Last auf die Feldmitte. Lange Holme biegen sich dort am stärksten durch. Verteilen Sie das Gewicht über die ganze Breite und setzen Sie bei Bedarf einen Mittelträger ein. So heben Sie die zulässige Fachlast und vermeiden Durchbiegung.
Kombinieren Sie das 2-m-Regal in großen Lagern mit dem 1 m breiten Regal. Lange, leichtere Ware kommt in die breiten Felder, schwere Einzelteile in die schmalen. Diese Zonierung nutzt die Stärken beider Breiten und hält das Lager geordnet. Für palettierte Massenware sind dagegen die Palettenregale wirtschaftlicher.
Denken Sie beim Beladen an die Reihenfolge. Legen Sie schwere Teile zuerst in die unteren Ebenen, bevor das Regal hoch gefüllt wird. So bleibt der Schwerpunkt tief und das Regal kippsicher. Lange Ware schieben Sie am besten von einer Seite ein, damit sie nicht über die Front hinausragt und zur Stolperfalle im Gang wird. Eine gleichmäßige Befüllung über alle Felder verteilt die Last auf alle Stützen und schont die Verbindungen. Wer diese einfache Reihenfolge einhält, hält das breite Regal über Jahre stabil und sicher bedienbar.