Akkus im Betrieb: Ein wachsendes Risiko
Die Zahl akkubetriebener Geräte in Betrieben steigt rasant: Akkuschrauber, E-Stapler, Tablets, mobile Scanner, Reinigungsmaschinen. Gleichzeitig häufen sich Meldungen über Brände durch defekte Lithium-Ionen-Akkus. Das Laden und Lagern in herkömmlichen Regalen oder Schränken ist keine Option mehr, weder versicherungstechnisch noch sicherheitsrechtlich.
Warum Lithium-Ionen-Akkus so gefährlich sind
Bei einem Thermal Runaway (thermisches Durchgehen) kann sich ein Lithium-Ionen-Akku innerhalb von Sekunden auf über 600 °C erhitzen. Die Folgen:
- Offenes Feuer mit extrem hoher Temperatur
- Toxische Rauchgase (Flusssäure, Kohlenmonoxid)
- Schwer löschbar: Standard-Feuerlöscher sind oft unwirksam
- Kaskadeneffekt: Ein brennender Akku entzündet benachbarte Akkus
Das Risiko steigt bei beschädigten, tiefentladenen oder falsch geladenen Akkus, also genau bei den Akkus, die im Betriebsalltag aufgeladen werden.
Was fordert die Berufsgenossenschaft?
Die DGUV Information 209-095 (Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus) empfiehlt:
- Laden nur in dafür vorgesehenen Bereichen
- Brandlast minimieren: keine brennbaren Materialien in der Nähe
- Brandmeldesystem im Ladebereich
- Beschädigte Akkus in feuerfeste Behältnisse separieren
Versicherungen verlangen zunehmend dokumentierte Schutzmaßnahmen. Ohne geeignete Ladeschränke riskieren Sie im Schadensfall die Ablehnung von Ansprüchen.
Anforderungen an Akku-Ladeschränke
Ein professioneller Akku-Ladeschrank muss bieten:
| Anforderung | Erklärung |
|---|---|
| Brandschutzklasse | Feuerwiderstand von mind. 90 Minuten (F90): Dämmt einen Brand ein, bis die Feuerwehr eintrifft |
| Rauchmelder | Integrierte Früherkennung von Rauch oder Temperaturanstieg |
| Lüftung | Aktive Belüftung verhindert Wärmestau beim Laden |
| Stromanschlüsse | Integrierte Steckdosen (Schuko oder CEE) mit Absicherung |
| Selbstschließende Türen | Schließen automatisch im Brandfall |
LISTA Akku-Ladeschränke
LISTA bietet mit den Akku-Ladeschränken Typ D eine zertifizierte Lösung:
- Brandschutzgeprüft nach europäischen Normen
- Verfügbar in verschiedenen Größen für unterschiedliche Akkumengen
- Integrierte Rauchmeldesensorik
- Aktive Belüftung mit Filterung
- Modularer Aufbau: passend in bestehende LISTA Betriebseinrichtungen integrierbar
Die Schränke lassen sich nahtlos in bestehende LISTA-Werkstattkonzepte einfügen und mit Werkbänken und Schubladenschränken kombinieren.
Fazit
Akku-Ladeschränke sind keine optionale Ergänzung mehr. Sie werden zur betrieblichen Pflicht. Wer frühzeitig investiert, schützt Mitarbeiter, Betriebsstätte und Versicherungsschutz. LISTA Akku-Ladeschränke bieten dafür die brandschutzgeprüfte, sofort einsatzbereite Lösung.