Bereitstell-Schrägbodenregal XL
Durchdachte Bereitstellregale mit Schrägböden für die effiziente FIFO-Kommissionierung nach dem First-In-First-Out-Prinzip. Automatischer Nachschub durch Schwerkraft – die Ware rollt von selbst zur Entnahmeseite.
Durchdachte Bereitstellregale mit Schrägböden für die effiziente FIFO-Kommissionierung nach dem First-In-First-Out-Prinzip. Automatischer Nachschub durch Schwerkraft – die Ware rollt von selbst zur Entnahmeseite.
Flexible Kombiregale mit der Möglichkeit, Schräg- und Flachböden zu kombinieren. Perfekt für gemischte Lageraufgaben mit unterschiedlichen Gütern – Schrägböden für Kleinteile, Flachböden für sperrige Artikel.
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Schrägbodenregale haben Böden, die nach vorne geneigt sind. Üblich sind 20 Grad, manche Hersteller bieten bis 30 Grad. Durch die Neigung rutschen Behälter und Kästen von selbst nach vorne, sobald Sie vorne etwas entnehmen. Das schafft Ordnung und einen klaren Materialfluss. Sie sehen jedes Etikett von vorne und finden Teile ohne langes Suchen.
Schrägbodenregale werden auch Kanbanregale oder Bereitstellregale genannt. Sie eignen sich besonders für die Versorgung an Arbeitsplätzen. Eine beidseitige Variante sind die Kanbanregale. Eine größere Bauform für Behälter ist das Bereitstell-Schrägbodenregal XL. Alle gehören zur Gruppe der Fachbodenregale. Wer dagegen Ware ruhend und stapelbar lagern will, nutzt besser ein normales Steckregal mit waagerechten Böden. Das Schrägbodenregal spielt seine Stärke immer dann aus, wenn häufig gegriffen wird und FIFO zählt.
Schrägbodenregale sind auf kleine Teile in Behältern ausgelegt, die oft gegriffen werden.
Wichtig ist die gleichmäßige Auflage. Verteilen Sie die Behälter über die ganze Bodenbreite. So bleibt die Fachlast im sicheren Bereich und kein Punkt wird überlastet. Passende Behälter sind die Sichtlagerkästen.
Schrägbodenregale sind meist Steckregale. Sie bauen sie ohne Werkzeug auf und versetzen die Böden später in der Höhe.
Je steiler die Neigung, desto besser rutschen Behälter nach. Zu steil eingestellt, kann leichte Ware aber zu schnell rutschen. Ein Wert um 20 Grad ist ein guter Kompromiss. Das Lochraster im 25 mm Abstand erlaubt eine feine Höhenwahl. So stellen Sie die Fachhöhe genau auf Ihre Behälter ein und nutzen die Höhe des Regals voll aus.
Ein Schrägbodenregal entfaltet seinen Nutzen erst durch gute Einteilung. Legen Sie die am häufigsten gegriffenen Behälter in Greifhöhe, also etwa zwischen Hüfte und Schulter. Selten gebrauchte Teile kommen nach ganz oben oder unten. Achten Sie auf gleiche Behältertypen je Ebene, dann rutscht alles gleichmäßig nach. Beschriften Sie jeden Behälter gut sichtbar an der Vorderkante, denn dort sehen Sie das Etikett durch die Neigung am besten. Wer mit mehreren Behältern je Artikel arbeitet, stellt einen vollen hinten bereit, während der vordere geleert wird. So ist immer Nachschub da, ohne dass jemand zwischendurch auffüllen muss. Passendes Beschriftungsmaterial finden Sie unter Regalbeschriftung.
Schrägbodenregale sind aus Stahl und meist verzinkt oder pulverbeschichtet. Das schützt gegen Rost und kleine Stöße. Stellen Sie das Regal auf einen ebenen, festen Boden und richten Sie es waagerecht aus. Ein schiefer Stand stört das gleichmäßige Nachrutschen der Behälter. Sichern Sie hohe, einseitige Regale gegen Kippen an der Wand, denn die geneigten Böden ziehen das Gewicht nach vorne. Lagern Sie schwere Behälter unten und leichte oben, das senkt den Schwerpunkt. Halten Sie die Lauffläche der Böden sauber, damit Kästen leicht gleiten. Späne, Staub oder verschüttetes Öl bremsen das Nachrutschen. Prüfen Sie die Anschlagleisten und die Steckverbindungen regelmäßig auf festen Sitz. So bleibt das Regal über Jahre sicher und der Materialfluss zuverlässig.
Ein normales Steckregal hat waagerechte Böden. Es nutzt das Lagervolumen voll aus, weil Sie bis nach hinten stapeln können. Der Zugriff auf hintere Ware ist aber umständlich, und FIFO geht nur per Hand.
Das Schrägbodenregal kostet etwas Volumen, weil die Böden geneigt sind und Sie nicht voll bis hinten füllen. Dafür rutscht Ware selbst nach vorne und FIFO läuft automatisch. Für häufig gegriffene Kleinteile lohnt das Schrägbodenregal. Für selten genutzte Lagerware ist das normale Fachbodenregal die bessere Wahl.
Die Stärken liegen im Überblick und im selbsttätigen Nachrutschen.
Grenzen gibt es auch. Die Neigung kostet Lagervolumen, denn Sie können nicht voll bis nach hinten füllen. Schwere oder sehr große Teile passen nicht, dafür sind Schwerlastregale besser. Auch lose Ware ohne Behälter rutscht schlecht nach. Gewerblich genutzte Regale brauchen die jährliche Regalprüfung.
Antworten auf häufige Fragen zu Schrägbodenregale
Üblich sind 20 Grad nach vorne. Manche Hersteller bieten bis zu 30 Grad für besseren Überblick. Eine Neigung um 20 Grad ist ein guter Kompromiss zwischen sicherem Nachrutschen und Standfestigkeit der Behälter.
Je Boden sind oft bis 150 kg möglich, bei gleichmäßiger Auflage. Den genauen Wert nennt das Belastungsschild. Verteilen Sie die Behälter über die ganze Breite, statt sie an einer Stelle zu häufen.
Das Schrägbodenregal bringt FIFO und vollen Überblick, kostet aber etwas Volumen. Das normale Fachbodenregal nutzt das Volumen voll, ist aber bei häufigem Zugriff umständlicher. Für oft gegriffene Kleinteile lohnt die Schrägvariante.
Nein. Vorne sitzt eine Anschlagleiste von rund 55 mm Höhe. Sie hält die Behälter sicher, lässt aber den Zugriff von oben frei. Lose Ware ohne Behälter sollte nicht in Schrägböden gelegt werden.
Sobald viele Behälter häufig gegriffen werden und FIFO sowie kurze Suchzeit zählen. In der Montageversorgung und Kommissionierung spielt es seine Stärken aus. Für ruhende Lagerware ist ein normales Fachbodenregal besser.
Fachbodenregale sind die Allrounder unter den Regalsystemen. Ob Kleinteile, Akten oder Werkzeug – sie passen sich flexibel an unterschiedliche Einsatzbereiche an.
Artikel lesen: Fachbodenregale: Das vielseitige Regal für Werkstatt, Lager und Büro