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Auszugregale

Praktische Auszugregale für optimalen Zugriff auf Lagergut. Teleskopschienen für vollständigen Auszug der Fachböden – ideal für schwere Werkzeuge und Formteile.

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Auszugregale mit herausziehbaren Ebenen

Ein Auszugregal hat Ebenen, die Sie wie eine Schublade herausziehen. So greifen Sie schwere oder sperrige Teile bequem von oben statt mühsam von der Seite. Die Auszüge laufen auf kugelgelagerten Führungen und lassen sich auch unter Last leicht bewegen. Beim Vollauszug fahren die Ebenen bis zu rund 100 Prozent heraus. Damit liegt die ganze Fläche frei vor Ihnen.

Auszugregale gehören zu unseren Spezialregalen. Sie ergänzen klassische Fachbodenregale dort, wo der Zugriff von der Seite schwierig wird. Brauchen Sie reine Flächenlagerung, sind Schwerlastregale oft günstiger. Einen Überblick über alle Bauformen bietet die Seite Regalsysteme.

Wofür eignen sich Auszugregale?

Auszugregale lohnen sich, wenn die Ware schwer ist und Sie sie von oben sehen und greifen wollen.

  • schwere Maschinen- und Ersatzteile
  • Werkzeuge, Formen und Vorrichtungen
  • flache Teile, die hinten schwer erreichbar sind
  • Ware, die Sie per Kran oder Stapler beladen

Je nach System trägt ein Auszug bis zu 600 kg, manche Schwerlastauszüge schaffen mehr. Die genaue Last steht auf dem Belastungsschild. Verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig auf der Ebene.

Der große Gewinn liegt in der Ergonomie. Bei einem festen Regal müssen Sie weit nach hinten greifen, um ein Teil zu erreichen. Das belastet den Rücken und kostet Zeit. Beim Auszugregal ziehen Sie die ganze Ebene zu sich. Sie sehen jedes Teil von oben und heben es gerade an. Gerade bei schweren Teilen, die mehrmals am Tag gebraucht werden, macht sich das schnell bezahlt. Auch das Beladen mit Kran oder Stapler wird so einfacher und sicherer.

Technik und Material

Das Herzstück ist die Führung. Sie muss die Last tragen und trotzdem leicht laufen.

  • Auszüge auf doppelten Kugelführungen
  • Vollauszug bis rund 100 Prozent oder Teilauszug
  • Rahmen und Ebenen aus verzinktem oder lackiertem Stahl
  • Einzelauszugsperre gegen Kippen

Viele Systeme haben eine Einzelauszugsperre. Sie sorgt dafür, dass immer nur eine Ebene offen ist. So kann das Regal beim Beladen nicht nach vorne kippen. Das ist bei schwerer Last wichtig. Die Kugelführungen brauchen einen sauberen Lauf. Halten Sie die Schienen frei von Spänen und Schmutz, damit der Auszug auch unter Last leicht gleitet.

Wie belade ich ein Auszugregal richtig?

Beim Auszugregal entscheidet die richtige Beladung über Sicherheit und Komfort. Die Last wandert beim Herausziehen nach vorne. Deshalb gelten ein paar einfache Regeln, die Sie beachten sollten.

  • schwere Auszüge nach unten, leichte nach oben
  • Last gleichmäßig über die Ebene verteilen
  • immer nur einen Auszug zugleich öffnen
  • das Regal fest mit dem Boden verankern

Wenn Sie per Kran oder Stapler beladen, fahren Sie die Ebene ganz heraus. So legen Sie die Last sauber in der Mitte ab. Eine mittige Last belastet die Führungen am wenigsten. Prüfen Sie nach dem Beladen, ob der Auszug leicht zurückläuft und sicher einrastet.

Auszugregal oder Schwerlastregal?

Beide tragen schwere Lasten. Der Unterschied liegt im Zugriff. Ein Schwerlastregal hat feste Böden. Sie greifen die Ware von der Seite. Das ist günstig, aber hinten liegende Teile sind schwer erreichbar.

Ein Auszugregal zieht die ganze Ebene heraus. Sie sehen und greifen jedes Teil von oben, auch ganz hinten. Das kostet mehr, spart aber Zeit und schont den Rücken. Wenn Sie oft tief in die Ebene greifen müssen oder schwere Teile per Kran heben, ist das Auszugregal im Vorteil. Für reine Flächenlagerung reicht das Schwerlastregal.

Vorteile und Grenzen

Auszugregale bringen viel Komfort, haben aber auch Grenzen.

  • Vorteil: freier Zugriff von oben auf die ganze Ebene
  • Vorteil: schwere Teile bis 600 kg pro Auszug bewegbar
  • Vorteil: kugelgelagerte Führung läuft leicht
  • Vorteil: Einzelauszugsperre erhöht die Sicherheit
  • Grenze: deutlich teurer als ein festes Regal
  • Grenze: die Führungen brauchen einen sauberen Lauf
  • Grenze: weniger Ebenen auf gleicher Höhe wegen der Technik

Wenn Sie nur leichte Ware lagern und von der Seite gut herankommen, ist ein festes Regal günstiger und reicht aus. Das Auszugregal lohnt sich vor allem bei schwerer, tief liegender Ware.

Sicherheit und Prüfung

Ein Auszugregal braucht einen festen, ebenen Boden. Wegen der herausziehbaren Last ist die Kippsicherung besonders wichtig. Achten Sie auf die Einzelauszugsperre und verankern Sie hohe Regale. Auf jedem Regal gehört ein Belastungsschild nach DIN EN 15635.

Gewerblich genutzte Regale müssen jährlich geprüft werden. Mehr dazu auf der Seite zur Regalprüfung. Mit passendem Lagerzubehör wie Fachteilern ordnen Sie die Ware auf den Auszügen.

Häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen zu Auszugregale

Wie viel trägt ein Auszug?

Je nach System trägt ein Auszug bis zu 600 kg, schwere Sonderausführungen auch mehr. Der genaue Wert steht auf dem Belastungsschild und gilt bei gleichmäßiger Verteilung.

Was ist der Unterschied zwischen Voll- und Teilauszug?

Beim Vollauszug fährt die Ebene fast vollständig heraus, sodass die ganze Fläche frei liegt. Beim Teilauszug bleibt ein Teil im Regal. Vollauszug ist besser für tief liegende Teile.

Auszugregal oder Schwerlastregal?

Müssen Sie oft tief in die Ebene greifen oder schwere Teile von oben heben, ist das Auszugregal im Vorteil. Für reine Flächenlagerung mit Zugriff von der Seite reicht ein günstigeres Schwerlastregal.

Wann lohnt sich ein Auszugregal?

Es lohnt sich bei schwerer, tief liegender Ware, die Sie häufig brauchen. Der höhere Preis macht sich durch schnellen Zugriff und Schonung des Rückens bezahlt.

Kann das Regal beim Herausziehen kippen?

Eine Einzelauszugsperre verhindert, dass mehrere Ebenen gleichzeitig offen sind. Zusammen mit einer Verankerung im Boden bleibt das Regal beim Beladen standsicher.