Anfahrschutz für Lager, Werkstatt und Verkehrswege
Anfahrschutz verhindert, dass Stapler, Hubwagen oder Transportgeräte gegen Regale, Türen, Maschinen und Wände stoßen. Im Sortiment finden Sie Rammschutz-Bügel, Rammschutz-Poller, Rammschutz-Barrieren und Balken, Rohrschutz, Anfahrschutz-Winkel und Geländertüren. Die Bauformen unterscheiden sich nach Montageart, Höhe und Material.
Zur übergeordneten Übersicht gelangen Sie über Arbeitssicherheit. Verwandte Themen sind Säulenschutz, Kantenschutz, Kollisionswarnsysteme und Rammschutz für Regale.
Wofür eignet sich Anfahrschutz?
Anfahrschutz grenzt Gefahrenzonen ab und schützt Bauwerke und Einrichtungen vor Anprall. Typische Einsatzorte sind Regalstützen im Rückfahrbereich, Türen und Zargen, Maschinengitter, Trennwände und Verkehrswege mit Lieferverkehr. Viele Ausführungen sind für den Innenbereich vorgesehen, andere für innen und außen oder ausschließlich außen. Die Kennzeichnung in Gelb mit schwarzen Streifen oder Weiß mit roten Streifen macht Hindernisse sichtbar und folgt der Farbgebung nach ASR A1.3.
Bauformen und Ausführungen
Das Sortiment umfasst mehrere Bauformen für unterschiedliche Anforderungen:
Viele Artikel sind gelb kunststoffbeschichtet, teils feuerverzinkt und kunststoffbeschichtet, einzelne Ausführungen feuerverzinkt. Die Farbgebung reicht von Gelb mit schwarzen Streifen bis Weiß mit roten Streifen.
Rammschutz-Bügel oder Rammschutz-Poller?
- Rammschutz-Bügel umfassen Ecken und Flächen und eignen sich für Regalstützen, Maschinengitter und Trennwände. Sie sind oft mit Unterfahrschutz erhältlich und werden zum Aufdübeln montiert.
- Rammschutz-Poller sind einzelne senkrechte Schutzpoller, die punktuell Tore, Zufahrten und Stützen sichern. Sie werden zum Aufdübeln oder zum Einbetonieren montiert.
Vorteile und Grenzen
Der Vorteil von Anfahrschutz liegt in der sichtbaren Abgrenzung und der Aufnahme von Anprallkräften, bevor Regale, Türen oder Maschinen beschädigt werden. Feuerverzinkte Ausführungen sind für den Außenbereich geeignet, kunststoffbeschichtete für den Innenbereich. Grenzen zeigen sich bei sehr hohen Anprallkräften: Dann sind größere Bauformen oder zusätzliche Sicherungen nötig. Die Auswahl richtet sich nach Fahrzeugtyp, Verkehrsweg und Montagegrund.
Montage und Standortwahl
Die Befestigung erfolgt überwiegend zum Aufdübeln mit Bodenplatten, teils zum Einbetonieren oder zur Wandmontage. Prüfen Sie vor der Montage den Untergrund und die Lage der Leitungen. Platzieren Sie den Anfahrschutz so, dass er den Gefahrenbereich vollständig abdeckt und selbst nicht zur Kollisionsstelle wird. Bei Türen und Durchfahrten empfiehlt sich ein Anfahrschutz-Winkel oder ein Leitbord, das die Sperrfläche absichert. Achten Sie auf eine durchgehende Kennzeichnung, damit Fahrer die Hindernisse früh erkennen.
Worauf Sie achten sollten
Wählen Sie die Bauform nach Einsatzort und Montageart: Bügel für Flächen und Ecken, Poller für punktuelle Sicherung, Barrieren und Balken für gerade Strecken, Rohrschutz für Leitungen. Prüfen Sie Höhe, Breite und Materialstärke passend zum Fahrzeug und zum zu schützenden Objekt. Für den Außenbereich eignen sich feuerverzinkte Ausführungen. Bei Fragen zu Auswahl und Montage berät Sie unser Team. Weitere Themen finden Sie unter Anfahrschutz.